Statement zur Landesmeisterschaft

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Sehr gerne möchten wir unseren benachbarten Landesverband HH7SH zizieren und uns der Meinung anschließen:

„Liebe Mitglieder, Verbündete, Freunde der EWU aus Hamburg und Schleswig-Holstein,

viele von Euch haben sicherlich bereits über das Internet von der neuesten Entscheidung der Bundes-EWU hinsichtlich der Durchführung von Landesmeisterschaften 2020 (!) erfahren: Die Landesmeister 2020 erhalten gemeinsam mit den Landesmeistern 2021 die Qualifikation für die GO 2021.

Hinter den Kulissen wurde im Vorfeld zu dieser Entscheidung heiß auf Ebene der Länderräte diskutiert.

Die ursprüngliche Ansage der EWU war, dass der Qualifikationsmodus für 2020 eingestellt wird. Leistungspunkte wurden eingefroren, das Jungpferdeprogramm angepasst. Grundsätzlich ändert sich an diesen Entschlüssen lediglich, dass LM auch in 2020 durchgeführt werden können und erreichte Qualifikationen für die GO auf 2021 übertragen werden.

Warum wir dem nicht aus ganzen Herzen zustimmen konnten?

Wir befürchten eine Ungleichbehandlung der Mitglieder über die unterschiedlichen Landesverbände hinweg. Einige Landesverbände mit frühen Landesmeisterschaftsterminen mussten diese absagen (so wie wir vom LV HH/SH), andere Landesverbände können sie noch durchführen (eine Landesmeisterbeschaft bedarf einiges an Planung und kann nicht spontan kurzfristig organisiert werden).

Viele Aspekte galt es für die Vorstände der Landesverbände im Zusammenhang mit der Organisation der Landesmeisterschaften zu beachten, von denen einige auch in der verbesserten aktuellen Corona-Situation nach wie vor Bestand haben: Hygiene-Situationen auf Turnieren, Planungssicherheit für die Veranstalter, finanzielle Lage vieler Teilnehmer durch Kurzarbeit oder Einnahmeneinbrüche, „Kaltstart“ der Pferde auf der LM ohne vorherige Turniere in der Saison… 

Wie auch andere Landesverbände, haben wir beschlossen, dass wir nicht kurzfristig lediglich für die Qualifikationen eine Landesmeisterschaft improvisieren, bei der die Bedingungen und Umstände nicht adäquat sein können.


Wir hoffen auf Euer Verständnis,

Eure
Nicole Ramm, Andrea Duckstein-Otten, Maike Sprung, Evelyn Martens und Susanne Teegen

PS: Hier der Link zur offiziellen Meldung der Bundes-EWU zu diesem Thema „